Zweitbesichtigung
Der zweite Termin im Haus, oft zu anderer Tageszeit oder bei Regen, mit einer Agenda aus den offenen Punkten der ersten Besichtigung.
Die erste Besichtigung dauert meist 30 bis 45 Minuten, läuft unter Beobachtung des Maklers und bei Sonnenschein. Danach bleiben Fragen. Die Zweitbesichtigung ist der Termin, an dem ihr diese Fragen abarbeitet: mit mehr Zeit, mit Taschenlampe im Keller, mit Blick auf den Dachboden, idealerweise mit einem Sachverständigen und zu einer anderen Tageszeit.
Für Käufer hat sie drei Zwecke. Erstens Prüfung: Offene Punkte aus dem Protokoll werden zur Agenda, Fotos von Problemstellen werden nachgeholt, Zählerstände und Typenschilder dokumentiert. Zweitens Alltag: Berufsverkehr, Abendlärm, Wochenende, Wege zu Kita, Schule, Arbeit und Einkauf ausprobieren, Nachbarn ansprechen. Drittens Abstand: Mit einer Nacht dazwischen seht ihr das Haus nüchterner.
Ein Haus, das ihr nur einmal gesehen habt, ist kein Haus, über das ihr genug wisst. Die Zweitbesichtigung ist deshalb einer der drei regulären Ausgänge der Phase 6, neben "Gutachter beauftragen" und "verwerfen".
haus.coach erzeugt die Agenda automatisch aus den offenen Punkten des Besichtigungsprotokolls.
Fragen dazu: An den Makler, ob ihr mit Sachverständigem wiederkommen dürft und ob Keller, Dachboden und Technikräume zugänglich sind.
Verwandte Begriffe
Quellen
- haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 6 und Musterwerkzeug 1, Abschnitt M (docs/Konzept_v1.0.md)