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Standortbindung

Wie fest ihr durch Beruf, Familie und Lebensplanung an einen Ort gebunden seid, und für wie lange.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Ein Haus lässt sich nicht mitnehmen. Die Standortbindung beschreibt, wie wahrscheinlich es ist, dass ihr in den nächsten zehn Jahren an diesem Ort bleibt: Jobwechsel, Fernbeziehung, Pflege der Eltern, Kinderwunsch, Schulwahl, Homeoffice-Anteil. Sie ist eine der fünf Dimensionen im Bereitschafts-Check der Phase 1.

Für Käufer ist sie finanziell entscheidend, weil die Kaufnebenkosten beim Weiterverkauf verloren sind. Wer nach vier Jahren wieder verkaufen muss, hat diese Kosten in der Regel nicht über die Wertentwicklung zurückgeholt. Im Kauf-oder-Miete-Vergleich ist die Haltedauer deshalb eine der Annahmen mit dem größten Einfluss auf das Ergebnis. Das Konzept nennt "Standortbindung unterschätzen" als typischen Fehler der ersten Phase.

Standortbindung ist keine Frage von richtig oder falsch. Eine ehrliche Antwort "wir wissen es nicht" ist ein Ergebnis, das für "Später" sprechen kann, mit Datum und To-dos. Das zählt im Konzept ausdrücklich als Erfolg.

Lage ist außerdem das einzige Kriterium, das sich nicht renovieren lässt. Im Suchprofil gehört sie deshalb nicht in die zweite Reihe.

Fragen dazu: An euch beide, getrennt: Wo sehen wir uns in fünf und in zehn Jahren, beruflich und familiär? Dann vergleichen.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 1 und 3, Kapitel 5.3 f) (docs/Konzept_v1.0.md)