Notartermin
Der Termin, in dem der Notar den Kaufvertrag vorliest, erläutert und beide Seiten unterschreiben.
Ein Hauskauf ist in Deutschland nur mit notarieller Beurkundung wirksam. Im Notartermin liest der Notar den gesamten Vertrag vor, erklärt die Regelungen und beantwortet Fragen. Danach unterschreiben Käufer, Verkäufer und Notar. Der Notar ist neutral: Er betreut beide Seiten, berät aber keine Seite einseitig und sagt euch nicht, ob der Preis gut ist.
Für Käufer ist wichtig, vorbereitet hinzugehen. Ihr solltet den Entwurf gelesen haben, eure Fragen notiert und die schriftliche Finanzierungszusage in der Hand haben. Weicht der vorgelesene Text vom Entwurf ab, fragt nach und lasst euch nicht drängen. Es ist zulässig, den Termin zu unterbrechen oder zu verschieben. Mitbringen: Personalausweis, Steuer-Identifikationsnummer, bei Bedarf die Grundschuldbestellungsurkunde der Bank.
Nach der Unterschrift läuft die Abwicklung: Vormerkung, Grundschuld, Fälligkeitsmitteilung, Zahlung, Übergabe, Steuer, Umschreibung. haus.coach zeigt diese Schritte im Abwicklungs-Zeitstrahl und bereitet den Termin mit einem Leitfaden vor.
Fragen dazu: An den Notar vorab, was ihr mitbringen müsst und ob die Grundschuld im selben Termin bestellt wird. Im Termin jede Klausel, die ihr nicht versteht.
Verwandte Begriffe
Quellen
- haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 9 und 10, Anhang B.12 (docs/Konzept_v1.0.md)
- Bundesnotarkammer