Kaufnebenkosten
Alle Kosten, die beim Hauskauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen und meist aus Eigenkapital bezahlt werden.
Kaufnebenkosten sind die Beträge, die über den reinen Kaufpreis hinaus fällig werden. Die größten Posten sind die Grunderwerbsteuer (abhängig vom Bundesland), die Kosten für Notar und Grundbuch, bei Vermittlung durch einen Makler die Käuferhälfte der Maklerprovision, dazu gegebenenfalls Gutachterhonorar und Finanzierungsnebenkosten wie die Eintragung der Grundschuld.
Für Käufer ist wichtig: Banken finanzieren die Nebenkosten in der Regel nicht oder nur mit Aufschlag, deshalb werden sie meist aus Eigenkapital bezahlt. Je nach Bundesland und Makler kommt so ein spürbarer Anteil zum Kaufpreis hinzu. Ein Haus, das auf dem Papier ins Budget passt, kann mit Nebenkosten darüber liegen.
Die konkreten Sätze pflegt haus.coach in den Referenzdaten mit Stand und Quelle. Der Nebenkosten-Rechner schlüsselt sie nach Bundesland auf und zeigt, wie viel Eigenkapital danach für den Kaufpreis bleibt.
Fragen dazu: An den Makler, ob und in welcher Höhe eine Käuferprovision anfällt. An den Notar, welche Kosten für Beurkundung, Vormerkung, Grundschuld und Umschreibung zu erwarten sind. An die Bank, welche Finanzierungsnebenkosten im Angebot enthalten sind.
Verwandte Begriffe
Quellen
- haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 5.3 a) und Kapitel 10.8 (docs/Konzept_v1.0.md)