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Maklerprovision

Das Honorar des Immobilienmaklers, das bei Verkauf an Verbraucher zwischen Verkäufer und Käufer geteilt wird.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Wird ein Haus über einen Makler verkauft, verlangt dieser eine Provision, die meist als Prozentsatz des Kaufpreises angegeben wird. Für Verkäufe von Einfamilienhäusern an Verbraucher gilt seit Ende 2020: Der Maklervertrag braucht die Textform, und der Käufer darf höchstens die Hälfte der Provision tragen. Die Käuferhälfte wird erst fällig, wenn der Verkäufer nachgewiesen hat, dass er seinen Anteil gezahlt hat.

Für Käufer ist die Provision nach der Grunderwerbsteuer meist der zweitgrößte Posten der Nebenkosten. Die üblichen Sätze unterscheiden sich regional, haus.coach pflegt sie je Bundesland in den Referenzdaten, der Nebenkosten-Rechner zeigt sie. Im Text stehen sie bewusst nicht, weil sie sich ändern.

Wichtig: Der Makler arbeitet in der Regel im Auftrag des Verkäufers. Er ist eine Informationsquelle, kein Berater auf eurer Seite.

Fragen dazu: An den Makler, wie hoch die Käuferprovision ist, ob sie im Exposé genannt wird und wann sie fällig wird. Lasst euch den Maklervertrag in Textform geben, bevor ihr eine Besichtigung bestätigt.

Quellen