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Instandhaltungsrücklage

Geld, das ihr regelmäßig für Reparaturen und Erneuerungen am Haus zurücklegt, bevor sie anfallen.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Ein Haus verschleißt. Dach, Fenster, Heizung, Elektrik, Bäder und Leitungen haben begrenzte Lebensdauern, und irgendwann ist eine größere Summe auf einmal fällig. Die Instandhaltungsrücklage ist der monatliche Betrag, den ihr dafür beiseitelegt, damit die Reparatur nicht zum Kredit wird. Bei Eigentumswohnungen ist sie Teil des Hausgelds, bei Häusern müsst ihr sie selbst organisieren.

Für Käufer ist das ein Posten, der laut Konzept oft vergessen wird: Nach dem Kauf sind viele finanziell leer und haben keine Reserve. Die Rücklage gehört deshalb in die Rechnung der alltagstauglichen Rate, nicht erst in die Planung nach dem Einzug. Als Orientierung dient ein Richtwert je Quadratmeter Wohnfläche und Monat, der mit dem Gebäudealter steigt. Den konkreten Richtwert mit Stand und Quelle zeigt der Rücklagenplaner in haus.coach als Spanne.

Zusätzlich zur laufenden Rücklage braucht es direkt nach dem Kauf einen Liquiditätspuffer für Sofortmaßnahmen und Unvorhergesehenes.

Fragen dazu: An den Sachverständigen, welche Bauteile in den nächsten fünf bis zehn Jahren wahrscheinlich fällig werden. An euch selbst, ob die Rücklage im Alltag wirklich unangetastet bleibt.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 2 und 12, Kapitel 5.3 c), Musterwerkzeug 2, Schritt 2 (docs/Konzept_v1.0.md)