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Gutachten

Die schriftliche Bewertung eines Sachverständigen zu Zustand oder Wert eines Hauses, je nach Auftrag als Kurzgutachten oder Verkehrswertgutachten.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Unter "Gutachten" verstehen Käufer oft sehr Verschiedenes. Drei Formen sind beim Hauskauf üblich: Die Kaufberatung vor Ort ist eine mündliche Begehung mit kurzer Zusammenfassung, ohne formales Gutachten. Das Kurzgutachten dokumentiert Zustand, Mängel und grobe Sanierungskosten schriftlich. Das Verkehrswertgutachten ermittelt nach den gesetzlichen Verfahren den Marktwert und ist deutlich aufwendiger und teurer. Es wird gebraucht, wenn der Preis strittig ist, die Bank es verlangt oder eine Erbengemeinschaft verkauft.

Für Käufer ist wichtig, vor der Beauftragung zu klären, welche Frage das Gutachten beantworten soll: "Was ist kaputt und was kostet es?" oder "Was ist das Haus wert?". Das sind unterschiedliche Aufträge. Die Kosten liegen laut Konzept typischerweise bei einem Bruchteil eines Prozents des Kaufpreises, die Preise fragt ihr direkt beim Anbieter.

Ein Gutachten ersetzt keine Zweitbesichtigung durch euch selbst, aber es verwandelt graue Punkte im Risikobild in bekannte, und seine Positionen fließen mit Quelle in den Gesamtaufwand.

Fragen dazu: An den Sachverständigen, welche Form er empfiehlt, was sie kostet, wie lange sie dauert und ob er für die Bank anerkannt ist.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 6 und 7, Kapitel 5.8 (docs/Konzept_v1.0.md)