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Baugenehmigung

Die behördliche Erlaubnis für den Bau des Hauses und für spätere Anbauten, Garagen oder Dachausbauten.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Jedes Haus wurde einmal genehmigt. Die Baugenehmigung mit den dazugehörigen Plänen zeigt, was gebaut werden durfte. Alles, was später hinzukam (Anbau, Garage, Carport, Dachausbau, Wintergarten, Nutzungsänderung eines Kellers), brauchte in der Regel eine eigene Genehmigung oder war ausdrücklich verfahrensfrei. Die Regeln dafür stehen in den Landesbauordnungen und unterscheiden sich je Bundesland.

Für Käufer ist das wichtig, weil nicht genehmigte Bauteile mit dem Haus auf euch übergehen. Die Behörde kann Rückbau oder nachträgliche Genehmigung verlangen, und Versicherungen können sich bei Schäden an ungenehmigten Teilen schwer tun. "Anbau ohne Genehmigung laut Makler" ist im Risikobild von haus.coach ein Beispiel für "zu prüfen" in der Säule rechtliche und technische Fragen.

Vergleicht die genehmigten Pläne mit dem Haus, wie es dasteht. Fehlt die Genehmigung für einen Anbau, führt der Weg zum Bauamt oder zu einem Architekten, vor der Vertragsphase.

Nach dem Kauf gehören Baugenehmigungen und Pläne zu den Unterlagen, die der Verkäufer übergeben sollte. Sie landen in eurer Hausakte.

Fragen dazu: An den Verkäufer: Sind alle Anbauten, Dachausbauten und Garagen genehmigt? Gibt es die Unterlagen? An das Bauamt, ob eine Bauakte eingesehen werden kann.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 5 und 11, Kapitel 5.7, Musterwerkzeug 1, Abschnitt K (docs/Konzept_v1.0.md)