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Altlasten

Schadstoffbelastungen im Boden oder Grundwasser aus früherer Nutzung, die der Eigentümer sanieren muss.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Altlasten sind Verunreinigungen von Boden oder Grundwasser, die aus einer früheren Nutzung stammen: ehemalige Gewerbebetriebe, Tankstellen, Werkstätten, Deponien, aufgefüllte Gruben oder ausgelaufene Heizöltanks. Die Länder und Kreise führen Altlastenkataster, in denen bekannte und verdächtige Flächen erfasst sind.

Für Käufer ist das Thema deshalb kritisch, weil nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz auch der aktuelle Eigentümer zur Sanierung verpflichtet werden kann, unabhängig davon, wer die Belastung verursacht hat. Die Kosten können den Wert des Grundstücks übersteigen. Ein Kaufvertrag mit Gewährleistungsausschluss hilft dann wenig.

Was ihr selbst beobachten könnt: Hinweise auf alte Tanks, Gewerbe-Vornutzung, Bodenversiegelung, ungewöhnliche Auffüllungen. Was ihr anfordern solltet: die Auskunft aus dem Altlastenkataster, falls die Behörde eines führt. Das Konzept nennt sie in der Dokumentenanforderung an den Verkäufer an vierter Stelle.

haus.coach hat keinen Datenzugriff und erklärt den Weg zur Auskunft. Bei einem Verdacht gehört das Thema zu den Punkten, die vor dem Kauf geklärt sein müssen, nicht danach.

Fragen dazu: An den Verkäufer: Was war früher auf dem Grundstück? Gibt es eine Katasterauskunft? An die Umwelt- oder Bodenschutzbehörde nach dem Eintrag. An den Notar, wie der Vertrag mit dem Thema umgeht.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 5, Kapitel 10.7, Musterwerkzeug 1, Abschnitt L und Musterwerkzeug 3, Nr. 4 (docs/Konzept_v1.0.md)