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Sollzins

Der reine Zinssatz, den die Bank für das geliehene Geld verlangt, ohne Nebenkosten des Darlehens.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Der Sollzins (früher Nominalzins) ist der Prozentsatz, mit dem die Bank das Darlehen pro Jahr verzinst. Er ist während der Zinsbindung fest und bestimmt zusammen mit der Tilgung die monatliche Rate. In Finanzierungsangeboten steht er prominent, ist aber nur ein Teil des Bildes.

Für Käufer ist wichtig: Der Sollzins allein eignet sich nicht zum Vergleich von Angeboten, weil er Bearbeitungskosten, Auszahlungsmodalitäten und ähnliche Posten nicht enthält. Dafür gibt es den Effektivzins. Ein typischer Fehler aus dem Konzept: nur auf den Sollzins schauen und Effektivzins, Sondertilgung, Bereitstellungszinsen und Zinsbindung ignorieren.

haus.coach pflegt einen Zinsindikator aus öffentlich zugänglichen Quellen als Startwert für den Rechner, mit Stand und Quelle. Er ist eine Orientierung, kein Angebot. Konkrete Zinssätze stehen deshalb nicht in diesem Text.

Fragen dazu: An die Bank, wie lange der Sollzins gilt, was nach Ablauf der Zinsbindung passiert und welche Posten im Effektivzins zusätzlich enthalten sind. Lasst euch jedes Angebot als ESIS-Merkblatt geben, dann sind die Zahlen vergleichbar.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 9 und Kapitel 5.3 b) (docs/Konzept_v1.0.md)