Anschlussfinanzierung
Das neue Darlehen für die Restschuld, wenn die erste Zinsbindung endet.
Endet die Zinsbindung, ist das Darlehen meist noch nicht abbezahlt. Für die Restschuld braucht ihr eine Anschlussfinanzierung. Das kann eine Verlängerung bei der bisherigen Bank sein (Prolongation), ein Wechsel zu einer anderen Bank (Umschuldung) oder ein schon Jahre vorher vereinbartes Forward-Darlehen, das den künftigen Zins gegen einen Aufschlag festschreibt.
Für Käufer ist das der Punkt, an dem sich zeigt, ob das Budget ehrlich gerechnet war. Der neue Zins richtet sich nach dem Markt zu diesem Zeitpunkt, nicht nach dem Zins von heute. Liegt er höher, steigt die Rate auf die Restschuld. Bei einer Umschuldung fallen außerdem Kosten für die Abtretung oder Neueintragung der Grundschuld an.
Die Bank meldet sich in der Regel einige Monate vor Ablauf. Ihr könnt aber früher aktiv werden und Angebote vergleichen. haus.coach rechnet das Szenario höherer Anschlusszins im Stresstest mit und erklärt die Varianten, empfiehlt aber keine davon.
Fragen dazu: An die Bank, wann sie ein Prolongationsangebot schickt und was eine Abtretung der Grundschuld an eine andere Bank kostet.
Verwandte Begriffe
Quellen
- haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 2 und Kapitel 5.3 b), e) (docs/Konzept_v1.0.md)