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FI-Schutzschalter

Die Schutzeinrichtung im Zählerschrank, die bei Fehlerströmen abschaltet und in älteren Häusern oft fehlt.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Der FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter, heute auch RCD genannt) sitzt im Zählerschrank und trennt einen Stromkreis, wenn Strom einen falschen Weg nimmt, etwa über einen Menschen. In Neubauten ist er für Steckdosenstromkreise seit Jahren Standard, in älteren Häusern fehlt er häufig oder schützt nur das Bad. Sein Fehlen ist ein Hinweis, dass die Elektrik seit Jahrzehnten nicht grundlegend erneuert wurde.

Was ihr bei der Besichtigung selbst sehen könnt (Checkliste Abschnitt H): Fotografiert den Zählerschrank. Gibt es Sicherungsautomaten oder noch Schraubsicherungen? Ist ein FI-Schalter vorhanden (meist breiter als die anderen, mit Prüftaste)? Ist ein Baujahr erkennbar? Dazu: stoffummantelte oder zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, Aufputzleitungen, Mehrfachstecker als Dauerlösung, Steckdosen im Spritzwasserbereich.

Was eine Fachperson klären muss: der Zustand der gesamten Anlage, Erneuerungsbedarf und ein E-Check. haus.coach macht keine Aussage zur elektrischen Sicherheit. Es dokumentiert Auffälligkeiten und ordnet sie dem Expertenbedarf zu. Eine Elektrikerneuerung ist eine eigene Position im Gesamtaufwand.

Fragen dazu: An den Verkäufer: Wurde die Elektrik erneuert, wann, von wem, gibt es ein Abnahmeprotokoll? An einen Elektrofachbetrieb nach einer Prüfung vor oder direkt nach dem Kauf.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Kapitel 4, Phase 6 und 11, Musterwerkzeug 1, Abschnitt H (docs/Konzept_v1.0.md)