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Zählerstand

Der abgelesene Wert eines Strom-, Gas-, Wasser- oder Wärmezählers am Tag der Übergabe.

Stand 25.10.2026nächste Prüfung 25.04.2027Fachliche Prüfung: noch offen

Zählerstände trennen die Verbrauchskosten des Verkäufers von euren. Alles, was bis zum Übergabetag verbraucht wurde, zahlt der Verkäufer, alles danach ihr. Damit das funktioniert, müssen die Stände am Übergabetag eindeutig festgehalten werden: Zählernummer, Stand, Datum, Foto, und von beiden Seiten unterschrieben im Übergabeprotokoll.

Typische Zähler in einem Haus: Strom (bei Photovoltaik auch der Einspeisezähler), Gas, Kaltwasser, Warmwasser oder Wärmemengenzähler, Fernwärme, Gartenwasser oder Zisterne. Bei Ölheizungen gibt es keinen Zähler, dafür wird der Tankfüllstand in Litern oder Prozent festgehalten und vereinbart, ob und zu welchem Betrag ihr das Restöl übernehmt. Bei Pelletheizungen gilt dasselbe für den Lagerbestand.

Für Käufer ist das ein kleiner Schritt mit großer Wirkung: Nicht dokumentierte Zählerstände sind laut Konzept eine häufige Ursache für Streit mit Versorgern. Nach der Übergabe meldet ihr die Stände an die Versorger und prüft, ob ihr den Anbieter wechseln wollt. haus.coach erzeugt dafür Vorlagen.

Fragen dazu: An den Verkäufer, wo alle Zähler sitzen und welche Versorger derzeit liefern.

Quellen

  • haus.coach Konzept v1.0, Musterwerkzeug 5, Abschnitt 2 und Checkliste nach der Übergabe (docs/Konzept_v1.0.md)